| Burg Vehlefanz |
|
Der Burgberg 2005
|
| Burgentyp: |
Niederungsburg |
| Erhaltungszustand: |
Ruine |
| Ort: |
Vehlefanz |
Der Name Vehlefanz könnte sich aus den slawischen Wörtern „velij“ = groß und „vas“ = Bart ableiten. Neben einem künstlich aufgeschütteten Erdberg ist heute nur noch die Ruine eines Turmes mit einem kleinen Mauerstück aus Backsteinen von der Wasserburg des 14. Jahrhunderts vorhanden.
Südlich des Dorfes befindet sich ein künstlich aufgeschütteter Berg (Bosselberg), der wohl auch slawisches Material enthält. Auf ihm stand eine – vermutlich in die Zeit der askanischen Besiedlung zurückgehende – frühdeutsche Burg. Ob diese Burg Wohnsitz des in der Mitte des 13. Jahrhunderts mehrfach urkundlich erwähnten Ritters Buchard von Vehlefanz – Sohn des Spandauer Vogtes Albrecht – war, ist unklar. Außer dem Burgberg sind heute keine Reste dieser Burg mehr vorhanden.
Als Ersatz für die Wasserburg wurde 1786 ein neues Amtshaus errichtet. Für diesen Neubau wurden vermutlich auch Steine der bisherigen Wasserburg verwendet. Das neue Amtshaus diente 1812 Napoleon kurzfristig als Hauptquartier.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Burg Vehlefanz aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia und steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine
Liste der Autoren verfügbar.