Das Riff bietet über 350 Fischarten eine Heimat. Entlang des Belize Barrier Reef liegen viele kleine Inseln, die sogenannten Cayes. Die bekanntesten sind Ambergris Caye, Caye Caulker, Caye Chappel, St. Georges Caye, Tobago Caye und South Water Caye. Der Fischreichtum wird auch für die kommerzielle Fischerei genutzt.
Einige der Inseln und Riffabschnitte sind als Nationalpark oder Meeresreservat geschützt. Es handelt sich dabei um die Nationalparks Bacalar Chico und Laughing Bird Caye, die Nationaldenkmale Great Blue Hole und Half Moon Caye sowie die Reservate South Wather Caye, Glovers Reef und Sapodilla Cayes. Diese Bereiche stehen seit 1996 auch auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbe. Auch in Belize leiden die Korallenriffe unter der Korallenbleiche.
Mit drei von vier karibischen Atollen verfügt Belize über die größte Dichte solcher Atolle in der gesamten Karibik. Sowohl sanftes Tauchen entlang der Küste als auch wildere Meeresspots sind zwischen Riffen, Wänden, Höhlen und Koralleninseln möglich. Das
Great Blue Hole (Großes blaues Loch) mitten im Lighthouse Reef ist etwa 80 km von Belize City entfernt. Ursprünglich war es eine Höhle, die in sich zusammenbrach, als vor rund 10.000 Jahren Land im Meer versank. Auf der Meeresoberfläche ist ein Kreis mit 330 Meter Durchmesser sichtbar. Das Blaue Loch ist 130 Meter tief und mit Stalaktiten und Stalagmiten besetzt. Bekannt geworden durch Jacques Cousteaus Fernsehfilm sind es die bekanntesten Tauchgründe von Belize.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Belize Barrier Reef in der Fassung #59441376 vom 26.04.2009 19:15 aus der freien Enzyklopädie
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