Das Gangsystem ist 868 m lang. Die Tropfsteinhöhle wurde 1860 bei Sprengungen in einem Steinbruch entdeckt. Dabei entdeckte Kalksteingebilde blieben aber lange unbeachtet. In der Zeit großer Arbeitslosigkeit wurde ihre Erschließung 1926/27 im Rahmen öffentlicher Notstandsarbeiten (Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen) durchgeführt. Große Teile der Höhle waren mit Höhlenlehm gefüllt, der entfernt werden musste. Teilweise ist der Gangverlauf noch immer nicht genau bekannt, da der Schlamm nicht restlos beseitigt wurde.
Seit 1997 wird die Höhle wissenschaftlich betreut durch den Arbeitskreis Kluterthöhle e. V., welcher in der Zeit vom 24. Januar bis 28. März 1998 eine Neuvermessung durchführte.
Um die Höhle herum befindet sich ein isoliertes Kalksteinnest, welches von Sandstein und Tonschiefer umgeben ist. Man findet in diesem Gestein zahlreiche Versteinerungen von Korallen und Muscheln, da es sich um ein versteinertes Korallenriff aus dem Devonmeer handelt.
Die Wiehler Tropfsteinhöhle ist mit elektrischem Licht ausgestattet und es werden Führungen angeboten. Die Stadt Wiehl führt in der Höhle Trauungen durch. Bedingt durch die hohe Luftfeuchtigkeit wachsen in der Höhle Moose und Farne.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Wiehler Tropfsteinhöhle in der Fassung #58327381 vom 26.03.2009 07:54 aus der freien Enzyklopädie
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