Dieses führte die Leitungen der Aqua Claudia (untere Röhre) und die des Anio Novus (obere Röhre) über die Straßen Via Labicana und Via Praenestina. Erbaut wurde die spätere Porta Maggiore im Jahre 52 n. Chr. im Auftrag von Kaiser Claudius, der die Aqua Claudia errichten ließ, um die Wasserversorgung Roms weiter zu verbessern.
Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr. wurde die Aurelianische Mauer errichtet. Auf Grund der gebotenen Eile bei Errichtung der Mauer wurden eine Reihe bestehender Bauwerke, unter anderem auch die spätere Porta Maggiore in diese integriert. Anschließend trug sie zunächst den Namen
Porta Praenestina, da diese Straße auf das Tor zuführt. Im Mittelalter erhielt das Tor jedoch seinen heutigen Namen, der den Pilgern anzeigt, dass sie, wenn sie durch dieses Tor Rom betreten, auf dem schnellsten Wege zur Kirche Santa Maria Maggiore gelangen.
Die Porta Maggiore bildet heute den Mittelpunkt eines größeren, gleichnamigen Platzes in Rom, der optisch durch die Ruine der Aurelianischen Mauer geteilt wird. Der Platz ist ein wichtiger Knoten- und Umsteigepunkt im Netz der römischen Straßenbahn. Besonders fallen hier die – im Gegensatz zu den übrigen Straßenbahnen – wegen ihrer abweichenden Spurweite und Fahrzeuge ins Auge fallenden Bahnen der Verbindung Roma Laziali–Giardinetti auf.
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Porta Maggiore in der Fassung #57011281 vom 22.02.2009 23:22 aus der freien Enzyklopädie
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