Auf einer Breite von 84 m fällt das Wasser ca. 4 m tief. In der Panoramaansicht unten fließt die Sieg aus südlicher Richtung heran. Früher setzte sich ihr Flussbett nach Norden weiter fort. Seit dem Durchbruch wendet sie sich nach Westen.
Der Wasserfall entstand zwischen 1857 und 1859 während des Baus der Eisenbahnstrecke Deutz–Siegen. Dazu wurde die Sieg mehrfach begradigt. Die Schleife, die auch die Burg Windeck umfloss, fiel durch den Durchstoß weitgehend trocken. Die Elmores-Werke, spezialisiert auf Galvanisierung, nutzen die Wasserkraft und versorgten auch Schladern mit elektrischem Strom. 1995 wurde das Unternehmen an die Firma
Kabelmetal (jetzt KM Europa Metal) verkauft. Seit 2006 hat ein neuer Investor die alten Fabrikhallen übernommen. Das Wasserkraftwerk ist noch immer in Betrieb.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Siegfall in der Fassung #55694294 vom 22.01.2009 19:15 aus der freien Enzyklopädie
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