Die zentrale Kirche, in welcher sich die bedeutendsten Fresken befinden, ist die Felsenkirche der Jungfrau Maria, auch einfach nur "Carkvata" (="Die Kirche") genannt. Sie befindet sich in 38 m Höhe über der Straße im Fels und besteht aus Naos, Narthex und einer angrenzenden Kapelle. Die Kirche ist gut 16 m lang, 4 m breit und nur 2,15 m hoch, ihre Fresken sind unterteilt in rechteckige Segmente, welche die letzten sieben Tage im Leben Christi und das Leben Johannes des Täufers darstellen. Im Narthex befinden sich Porträts des Zaren Iwan Alexander, der Zarin Theodora sowie von Heiligen. Die Fresken der Kapelle zeigen Motive aus dem Leben früher syrischer christlicher Eremiten.
Am 22. Oktober 1979 wurden die Felskirchen von Iwanowo durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Insbesondere die Fresken der Felsenkirche der Jungfrau Maria waren jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits durch Licht, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen und vor allem zunehmenden Tourismus bedroht; daher wurden sie in den 1980er Jahren für die Öffentlichkeit gesperrt. Um die Jahrtausendwende wurden sie aufwendig mit finanzieller Hilfe der UNESCO konserviert und 2002 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
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Felskirchen von Iwanowo aus der freien Enzyklopädie
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