Die Siemensbahn ist eine reine S-Bahnstrecke innerhalb Berlins. Der Name geht zurück auf den Erbauer, die Firma Siemens & Halske,
welche die Strecke in Eigenregie zwischen 1927 und 1929 bauen ließ. Der
Verkehr auf dem knapp viereinhalb Kilometer langen Ast ruht seit dem Reichsbahnerstreik im September 1980. Seitdem wird darüber spekuliert, ob jemals wieder ein Zug die Strecke befahren wird, zumal der Bahndamm 2005 zwischen dem Abzweig von der Ringbahn und dem
südlichen Spreeufer teilweise abgetragen wurde und die Spree-Brücke
fehlt.
Die Siemensbahn beginnt am Bahnhof Jungfernheide, wo sie Anschluss zur Ringbahn
hat. Von dort aus verläuft sie nach Westen und zweigt etwa auf gleicher
Höhe wie die Ringbahn ab. Anders als diese nimmt sie jedoch den Weg
nach Norden und erreicht als erstes den Bahnhof Wernerwerk. Nach dem Bahnhof macht sie einen weitläufigen Neunzig-Grad-Winkel, verläuft kurz nach Westen, wo sich die
Station Siemensstadt befindet, und anschließend nach Nordwesten. Nach gut einem Kilometer erreicht sie den Endbahnhof Gartenfeld. Dieser wurde zusätzlich mit einem Reiterstellwerk
und einer sechsgleisigen Abstellanlage ausgerüstet. Die Strecke ist auf
ganzer Länge als Viaduktbahn angelegt, lediglich der Endbahnhof
Gartenfeld liegt ebenerdig. Heute befindet sich auf dem Gelände des
ehemaligen Bahnhofes Gartenfeld eine Gärtnerei.
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Siemensbahn aus der freien Enzyklopädie
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