Der ungefähr 200 Einwohner zählende Ort ist ein Inseldorf bestehend aus vielen Kaupen. Über Jahrhunderte war Lehde ausschließlich auf dem Wasserweg zu erreichen. Noch heute verfügen praktisch sämtliche Grundstücke über einen eigenen Zugang zum einem der vielen Fließe, die weitgehend die Funktion von Straßen haben. Postanlieferung und Müllabfuhr erfolgen auch heute auf dem Wasserweg. In den Wintermonaten erfolgt die Postzustellung jedoch an Briefkästen, die die Anwohner an der Landseite aufgestellt haben, per Postfahrrad oder Auto.
Durch die ungewöhnliche Lage Lehdes und einige erhaltene historische Spreewaldhäuser ist das komplett unter Denkmalschutz gestellte Lehde ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Vom Lübbenauer Großen Hafen werden die Besucher in traditionellen Spreewaldkähnen in ungefähr 1 bis 1,5 Stunden nach Lehde gestakt. Lehde ist jedoch auch zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Auto erreichbar, wobei die Schönheit und Besonderheit des Ortes vor allem von der Wasserseite aus zu erleben ist. Südlich an Lehde vorbei führt der Gurkenradweg.
Im heute touristisch geprägten Lehde bestehen viele Gaststätten und kleine Pensionen.
Einrichtungen und Bauwerke
- Spreewaldmuseum Lehde, mit drei historischen Spreewaldgehöften.
- Gaststätte Wotschofska, nordöstlich des Dorfes
- Gurkenmuseum
- traditionelles Bootshaus Kaupen, Verleih von Booten mit edlem Holzverdeck
- Spreewald-Aquarium an der Gaststätte Fröhlicher Hecht. In mehreren Aquarien sind einheimische Fischarten zu sehen.
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Lehde (Spreewald) aus der freien Enzyklopädie
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