Auch das Hinkelsmaar zählt dazu. Alle Krater entstanden bei einer Serie von Ausbrüchen vor etwa 29.000 Jahren.
Der Windsborner Kratersee ist einer der seltenen echten Kraterseen nördlich der Alpen. Manchmal wird er auch irreführend Windsborner Maar genannt, obwohl die beiden Arten der vulkanischen Seen unterschiedliche Entstehungsgeschichten haben: Ein Maar ist das Resultat einer phreatomagmatischen Explosion, deren ausgeblasener Trichter sich mit Wasser gefüllt hat. Dagegen bildet sich ein echter Kratersee, wenn ein Vulkankrater sich mit Wasser füllt. Eine dritte Variante ist die Caldera, diese entsteht durch den Einsturz einer oberflächennahen Magmakammer. Ein sich darin bildender See – wie z. B. der Laacher See – wird ebenfalls als Kratersee bezeichnet. Auch das nahe gelegene Hinkelsmaar ist kein Maar, sondern ebenfalls ein Kratersee.
Der kreisrunde Kratersee Windsborn ist vollkommen von einem 20 bis 30 m hohen Wall umgeben, welcher steil zum See abfällt. Der Wall besteht aus der rotbraunen Asche und der Schweißschlacke, welche aus dem ursprünglichen Vulkan ausgeworfen wurden.
Der See besitzt bei einer Tiefe von nur 1,70 m nährstoffarmes Wasser, weil er ohne Zu- und Abfluss ist. Die Vegetation in der Verlandungszone des Sees (Fieberklee, Sumpfblutauge u. a.) steht unter Schutz.
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Windsborner Kratersee aus der freien Enzyklopädie
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