Das Finowtal ist die älteste Industrielandschaft der Mark Brandenburg. Das früher sogenannte „märkische Wuppertal“ entstand Anfang des 17. Jahrhunderts in Eberswalde und Heegermühle (heute E.-Finow) mit den Stadtteilen Kupferhammer, Messingwerk und Eisenspalterei entlang des Finowkanals.
2002 wurde auf dem Gelände des ehemaligen „Altwerks“ (Walzwerk Finow in Eisenspalterei) die zweite Brandenburgische Landesgartenschau unter dem Motto „Blütenträume am Finowkanal“ durchgeführt.
Der im Westen der Eberswalder Innenstadt gelegene Familienpark ist ganzjährig gegen Eintritt zugänglich.
Die Gartenanlagen umfassen unter anderem einen Asiatischen Garten mit Bonsais und einer Modelleisenbahn, einen Japanischen Garten, einen „Jesusgarten“ genannten begehbaren Wassergarten, einen Apothekergarten. Spielplätze, eine Tourismusinformation, Gastronomie sowie Tagungs- und Veranstaltungsräumlichkeiten sind ebenfalls vorhanden. und einen Heckengarten aus
Daneben sind technische Anlagen und Bauwerke zu besichtigen, unter
anderem das Blechenhaus, die Hufeisenfabrik, Reste des alten Walzwerks
und – als Wahrzeichen Eberswaldes und weithin sichtbare Landmarke – der aus den 1950er Jahren stammende „Eberkran“ oder „Montage-Eber“ genannte Kran mit einer Aussichtsplattform. Mit Tretbooten
können die „Betriebsarchen“, die unterirdische Welt der Sinterkanäle,
befahren werden; Überreste der ersten Walzstraße sowie 2 Schornsteine
sind ebenfalls vorhanden. Vom eigentlichen Altwerk ist jedoch nicht
mehr viel erhalten geblieben.
Weitere Attraktionen des Parks sind eine Dampfspeicherlokomotive und die ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommene, etwa 20 t schwere „größte Taschenuhr der Welt“.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Familiengarten Eberswalde aus der freien Enzyklopädie
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