Mentuhotep-Tempel
Als erster hat sich hier der Pharao Mentuhotep II. (11. Dynastie) seinen Tempel mit Begräbnisstätte erbauen lassen. Eine zu dem Grabdenkmal hinführende Allee wurde von ihn darstellenden, bemalten Sandsteinstatuen gesäumt. In und um den Tempel ließ er seine Königinnen, Soldaten und hohe Beamten beisetzen.
Hatschepsut-Tempel
Gleich neben dieser Anlage befindet sich der Hatschepsut-Tempel (Djeser djeseru) aus der 18. Dynastie und zwischen beiden ein Tempel Thutmosis III. In christlicher Zeit entstand auf dem Tempel der Hatschepsut das Kloster des Hl. Phoibammon. Im Namen Deir el-Bahari klingt es heute noch an.
Grab DB320
Der spektakulärste Fund in Deir el-Bahari war wohl die Auffindung des Grabes DB320 (auch TT320) um 1875 durch Ahmed Abd el-Rassul. Die Familie Abd el-Rassul verschwieg die Entdeckung des Grabes aus der 21. Dynastie, in dem sich neben reichhaltigen Grabbeigaben auch die Mumien von über 40 Personen befanden, darunter zahlreiche Königsmumien der 17. bis 20. Dynastie. Stück für Stück wurden Teile des Fundes verkauft, bis Gaston Maspero aufmerksam wurde, der damals Chef der Antikenbehörde war. Durch einen fingierten Aufkäufer kam man den Rassuls auf die Schliche, verhaftete und verhörte sie so lange, bis sie ihr Geheimnis Preis gaben. Emil Brugsch, Assistent von Maspero, war es so am 6. Juli 1881 vergönnt, die Funde der heute so genannten Königscachette von Deir el-Bahari zu bergen.
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Deir el-Bahari aus der freien Enzyklopädie
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