Bis zum Jahr 1894 nutzte das Militär die Festung, die die Jahrhunderte unversehrt überstand und noch heute eine eindrucksvolle Flachlandfestung ist. Bastionen, Kasematten und Kommandantenhaus können besichtigt werden.
Die Festung zeigt einen fünfeckigen Grundriss mit Bastionen auf Gewehrschussweite. Die Mauern zwischen den Bastionen (sogenannte „Kurtinen“) sind bis zu 9 Meter hoch. Die Gesamtanlage wurde von dem Italiener Francesco a Bornau geplant. Sie entstand in nur sechs Jahren, wozu Johann Albrecht in der Nähe eigens eine Ziegelei errichten ließ und sogar Maurer aus Italien beschäftigte, um den Arbeitskräftemangel im Umland auszugleichen.
Das aufwendige Festungstor wurde im Stil der niederländischen Spätrenaissance (1565) erstellt. Das innere Tor entstand 1790. Der dreigeschossige Backsteinbau des Kommandantenhauses mit Ost-Turm stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Die Gebäude im Hof wurden durch neuere Bauten ersetzt.
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Festung Dömitz aus der freien Enzyklopädie
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