Sie stellt die Eisenbahnverbindung (KBS 458) zwischen den Städten Remscheid und Solingen her. Auf ihr verkehrt heute die Regionalbahn RB 47
Der Müngstener.
Ursprünglich trug das Bauwerk den Namen
Kaiser-Wilhelm-Brücke zu Ehren Kaiser Wilhelms I. Nach dem Ende der Monarchie wurde die nahe Siedlung Müngsten namensgebend. Heute teilen sich die Städte Solingen, Remscheid und Wuppertal das Gebiet der früheren Siedlung.
Im Rahmen der Regionale 2006, einem Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, entstand unter der Müngstener Brücke bis zum Jahr 2006 ein Park mit einer Auenlandschaft. Hauptattraktion ist eine handbetriebene Schwebefähre, mit der Passanten die Flussseite wechseln können. Die geschaffenen Angebote sollten das Gelände unter dem Bauwerk für Touristen anziehender machen und für die Einwohner der umliegenden Städte zum Naherholungsgebiet werden. Tatsächlich hat nach Eröffnung die Besucheranzahl zugenommen.
Jährlich am letzten Oktoberwochenende wird das Müngstener Brückenfest gefeiert. Dann können Besucher in historischen Dampfzügen über die Brücke fahren.
In der Nähe der Müngstener Brücke steht der Diederichstempel. Der Aussichtspavillon aus dem Jahre 1901, der von August Diederichs gestiftet wurde, ist ganzjährig über einen Wanderweg zugänglich. Ebenfalls im Nahbereich gelegen und über einen Wanderweg die Wupper entlang erreichbar ist Burg an der Wupper mit Schloss Burg und der Drehscheibe Unterburg.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Müngstener Brücke in der Fassung #59179670 vom 19.04.2009 08:07 aus der freien Enzyklopädie
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