| Holzbrücke Bad Säckingen |
| Holzbrücke Bad Säckingen, im Hintergrund das Fridolinsmünster |
| Nutzung |
Rad- und Fußgängerbrücke |
| Querung von |
Rhein |
| Ort |
Bad Säckingen, Stein |
| Konstruktion |
Holz, Naturstein, Beton |
| Gesamtlänge |
203,7 Meter |
| Freigabe |
1272 |
Damit ist sie länger als die Luzerner Kapellbrücke, die 202,9 Meter (mit Vordächer 204,7 Meter) lang ist. Während des Pfingsthochwassers 1999 wäre die Brücke beinahe durch Treibholz beschädigt worden.
Die Alte Rheinbrücke, wie sie auch genannt wird, wollte man im Jahr 1932 abbrechen. Sie diente damals als Reichsstraße Nr. 34 und ab 1945 als Bundesstraße 34 auch dem motorisierten Verkehr. Seit 1979 dient die westlich von der Holzbrücke gelegene Fridolinsbrücke als Überquerung für den motorisierten Verkehr zwischen Deutschland und der Schweiz. Die Holzbrücke wird ausschließlich als Rad- und Fußweg genutzt und ging in den Besitz der Stadt Bad Säckingen über.
Da die Pfeiler Ende des 16. Jahrhunderts nur bei Niedrigwasser flach gegründet werden konnten, ergab sich deren Lage aus der Wasserführung des Rheins und den lokalen Baugrundverhältnissen. Dies führte zu einem S-förmigen Grundriss mit unregelmäßigen Spannweiten und einem deutlichen Mehraufwand bei dem hölzernen Überbau. Die sieben Öffnungen besitzen Stützweiten von 29,10 − 31,10 – 26,21 − 26,61 – 21,19 − 23,14 und 28,06 Meter. Die Tragkonstruktion der einzelnen Felder weist ein hölzernes Hängewerk auf. Das 3,4 bis 5,0 Meter breite Bauwerk wurde mit rund 520 m³ Eichen- und Fichtenholz hergestellt.
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