Offen ist momentan, welche Teile der Maxhütte als Industriedenkmal
erhalten werden, wer hierfür den Aufwand trägt, und wie mit den teils
enormen Altlasten (z. B. Schlackenberg) verfahren wird.
Die Konverter des Stahlwerks sind die letzten verbliebenen Sachzeugen des auf der Maxhütte entwickelten OBM-Verfahrens.
Die beiden noch erhaltenen Walzenzugmaschinen sind Beispiele für technisch herausragende und hochentwickelte Anlagen und zählen zu den weltweit leistungsfähigsten Kolbendampfmaschinen.
Mit dem Hochofen 3 ist ein einmaliges Exemplar eines Hochofens mit Setzkübelbegichtung über Vertikalaufzug und elektrischen Möllerwagen erhalten. Er zählt neben dem Ofen der Henrichshütte zu den ältesten in Deutschland erhaltenen Hochöfen und stellt auch aufgrund seiner offenen Wasserkühlung ein herausragendes Denkmal dar.
Im Bereich der Hütte sind noch Kaminkühler seltener Bauart erhalten.
Die Wurzeln der Anlage reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und sind beispielsweise in Form einer der ältesten Stahlfachwerkhallen
Deutschlands erhalten. Darüber hinaus wird hier deutlich, dass die
Hütte sich im Laufe der Zeit evolutionär entwickelte und mit der Zeit
den jeweiligen Erfordernissen angepasst wurde.
Die Maxhütte gehört somit zu den bedeutendsten Sachzeugen der Eisen- und Stahlindustrie in Deutschland.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Maxhütte (Sulzbach-Rosenberg) aus der freien Enzyklopädie
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