Die Burg ist umgeben von der weithin erhaltenen mittelalterlichen Anlage des ehemals kurkölnischen Städtchens Linn mit ausgedehnten Parkanlagen, welche auch einen Teil der zur früheren Befestigung gehörenden Gräben und Bastionen einschließen. Entworfen wurde das Parkkonzept im 19. Jahrhundert von Maximilian Friedrich Weyhe. Auftraggeber waren die Brüder Cornelius und Phillip de Greiff. 1830 präsentierte Weyhe seinen Entwurf. Er sah weitläufige Parkanlagen im englischen Stil rund um die Befestigungsanlagen der Burg vor, mit der Burgruine als romantischen Mittelpunkt. Weyhes Plan wurde allerdings nie vollständig ausgeführt.
2004/2005 wurde der Park von Burg Linn als herausragendes Beispiel in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen.
Die Burg wurde bis 1926 renoviert und zum Landesmuseum ausgebaut. 1930 kam das Jagdschlösschen hinzu.
Im Jagdschlösschen befinden sich heute einige eingerichtete Krefelder Bürgerzimmern des 18. und 19. Jahrhunderts. Eine komplett eingerichtete niederrheinische Bauernküche sowie eine Sammlung mechanischer historischer Musikinstrumente, welche immer Sonntags vorgeführt werden, ergänzen das museale Angebot.
Burg, Jagdschlösschen ergänzen sich mit dem in unmittelbarer Nähe zur Burg befindlichen Niederrheinischen Landschaftsmuseum zum Museumszentrum Burg Linn.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Burg Linn aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia und steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine
Liste der Autoren verfügbar.