Die heutige Schlossanlage wurde aus Ruhrsandstein erbaut und besteht neben dem Hauptgebäude aus einer ehemaligen Remise und einer sich daran anschließenden Kapelle. Früher war sie von einer Gräfte umgeben, die mittlerweile aber zugeschüttet ist. Das Urkataster von 1875 zeigt das Anwesen noch mit breiten Gräben und Wirtschaftsgebäuden, die heute nicht mehr erhalten sind.
Ältester erhaltener Teil ist der quadratische Bergfried mit drei Geschossen, über dessen Portal sich das Wappen der Freiherren von Bottlenberg befindet. Ihm schließen sich östlich und westlich zwei Gebäudeflügel aus späterer Zeit an, die im 19. Jahrhundert vollständig umgestaltet worden sind.
Nordwestlich des Hauptgebäudes steht ein zweigeschossiger Dreiflügelbau, der früher die Stallungen und Gesindeunterkünfte beherbergte. Er wurde um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert im Stil der Burgenromantik erbaut, was besonders durch seinen mittig gelegenen, zinnenbewehrten Turm zum Ausdruck kommt.
Dem ehemaligen Wirtschaftsgebäude schließt sich westlich eine kleine Kapelle an, die 1337 durch Theodor von Leythe gestiftet wurde und der heiligen Magdalena geweiht ist. Sie wird heute von der Pfarrgemeinde St. Markus in Essen-Bredeney betreut. Ihre Ausstattung stammt von einem Umbau aus dem Jahr 1821. Direkt neben der Schlosskapelle liegt ein kleiner Friedhof, der seit dem 19. Jahrhundert belegt ist und Grablege der Schlossbesitzer war. Die noch erhaltenen Grabplatten sind jedoch derart stark verwittert, dass die Namen der Verstorbenen nicht mehr entziffert werden können.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Schloss Baldeney aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia und steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine
Liste der Autoren verfügbar.