Auf der Hohensyburg befindet sich der Vincketurm, ein achteckiger, neugotischer 26 Meter hoher Aussichtsturm. Er wurde 1857 auf dem höchsten Punkt des Sybergs (244,63 m über NN) zur Erinnerung an den damaligen Oberpräsidenten Westfalens Ludwig von Vincke (1774 - 1844) errichtet. Die Ehrung Vinckes erfolgte aufgrund großer Verdienste um den Aufbau Westfalens nach der französischen Herrschaft während des Département Ruhr. Der Turm besteht aus Ruhrsandstein. Die Steine des Turms wurden von der Firma Imberg, die noch heute den Steinbruch an der Hohensyburgstraße führt, geliefert. Der Vinketurm kann momentan nicht mehr bestiegen werden. Absperrungen verwehren den Zugang. Der Turm gilt als baufällig und es werden aktuell Konzepte zur Finanzierung der Sanierung erarbeitet.
Neben der Burgruine befinden sich auf dem 245 m hohen Syberg das Kaiser-Wilhelm I.-Denkmal (erbaut 1893 bis 1902) mit Nebenstandbildern von Otto von Bismarck und Graf von Moltke. Das Denkmal wurde am 30. Juni 1902 der Öffentlichkeit übergeben. Das Hohensyburg-Denkmal wurde 1935 nach Plänen des Dortmunder Bildhauers Friedrich Bagdons vollständig umgebaut und in Anlehnung an die nationalsozialistische Architektur neu gestaltet. Die Fertigstellung wurde auf der nach dem Krieg entfernten Inschrift mit dem 16. März 1935 angegeben.
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Hohensyburg aus der freien Enzyklopädie
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