Das Gebäude gilt heute als das einzige Schloss in der Mark Brandenburg, das aus der Zeit des Großen Kurfürsten erhalten ist. Es wurde von 1995 bis 1999 für rund fünf Millionen Euro restauriert.
Der Schlossgarten wurde in Anlehnung an einen Verschönerungsplan Lennés umgestaltet. Er hat eine Größe von ca. 3,5 ha. Der Park liegt am Ufer des Templiner Sees. Er bildet den südlichen Abschluss am Ufer der Havel seines 1830 gezeichneten Verschönerungsplanes. Zwischen der Havel und dem Schloss wurde der Gartenraum gefüllt mit locker gestellten Bäumen, die gerade noch den Blick frei ließen zum Fluss. Die Hälfte des Gartens wurde von Gemüsefeldern eingenommen. Dichtes Buschwerk und Bäume schirmten diese Beete ab. Entgegen der von Lennè zu erwartenden Arbeitsweise sind in seinem Plan keine Sichtbeziehungen eingezeichnet. Die ursprünglich barocke Form mit terrassiertem Garten und vielen Obstbäumen ist nicht mehr erkennbar. Als Bäume wurden später unter anderem Eßkastanien (Maronen) gepflanzt. General von Thümen errichtete auch das Kavaliershaus zwischen Schloss und Havel.
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Schloss Caputh aus der freien Enzyklopädie
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